Exkursion nach Russland im Juni 2007

Wuppertaler Wirtschaftswissenschaftler um Prof. Koubek in St. Petersburg und Moskau: Einblicke in eine aufstrebende Volkswirtschaft

Die Wuppertaler Gruppe auf dem Roten Platz mit Kreml, Lenin-Mausoleum und dem Historischen Museum

Vom 19. – 25. Juni 2007 reiste eine 22-köpfige Gruppe, bestehend aus Mitarbeitern des Lehrstuhls, Lehrbeauftragten, Doktoranden und Studierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft unter Leitung Prof. Dr. Norbert Koubek nach St. Petersburg und Moskau, um sich persönlich einen Eindruck von den beiden Metropolen im geographisch größten Land der Erde zu machen.

Die Reiseziele standen in Zusammenhang mit Veranstaltungen zu den sog. BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) und zum Lehr- und Forschungsprogramm im Fach Internationales Management. Dabei steht Russland für ein Schwellenland, das in den letzten Jahren eine beachtliche wirtschaftliche Entwicklung genommen hat und in Zukunft durch seine umfangreichen Rohstoffvorkommen, darunter insbesondere Energiereserven, eine sowohl für die europäische als auch für die Weltwirtschaft zentrale Rolle spielen wird. Außerdem entstehen dort zur Zeit für zahlreiche Produkte sehr dynamische Märkte, und als Standort für Auslandsinvestitionen gewinnt Russland für westeuropäische Unternehmen, insbesondere auch für deutsche Unternehmen, zunehmend an Bedeutung.

In St. Petersburg  und Moskau sind in politischer, wissenschaftlicher, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht die zentralen Institutionen Russlands konzentriert, so dass es zu interessanten Besichtigungen und Gesprächen kam. In St. Petersburg standen u.a. der Besuch unserer Partnerhochschule „St. Petersburg Universität für Wirtschaft und Finanzen“ mit einem Vortrag von Dr. Feiguine zum Thema „Die wirtschaftliche Lage in Russland“ sowie die Besichtigung der Wasserwerke im „Venedig des Nordens“ auf dem Programm. Den musikalischen Höhepunkt in den Abendstunden  und „Weißen Nächten“ bildete die Aufführung „Schwanensee“ von Peter Tschaikowsky im Staatlichen Balletttheater. Während der Stadtrundfahrt sowie bei den Führungen zu Ermitage, Peterhof und Katharinenschloss zeigte sich die ehemalige Hauptstadt des zaristischen Russland bei herrlichem Wetter in ihrer beeindruckenden Schönheit und kulturell reichhaltigen Vielfalt.

„Weißen Nächten“ von St. Petersburg

Mit dem Nachtzug ging es dann nach Moskau, der 15 Millionenmetropole und Hauptstadt seit 1918, als der Regierungssitz nach über 200 Jahren von St. Petersburg erneut an die Moskwa gelegt wurde. Kreml, Roter Platz, Schiffstour auf der Moskwa, Kunstmuseum des 20. Jahrhunderts, Gespräche zur gegenwärtigen Bildungs- und Universitätssituation sowie wirtschaftliche Fachinformationen prägten das 3-tägige Programm, und danach hieß es Kofferpacken für den Rückflug. Die zahlreichen Eindrücke wurden ohne Gepäckkontrollen mitgenommen und stehen als Lebenserinnerung sowie Anregung für wissenschaftliche Arbeiten abrufbereit zur Verfügung.

Die Bilanz am Ende der Reise: Russland hat sich auf Grund seines stabilen und hohen Wirtschaftswachstums der letzten Jahre nach verschiedenen Transformationskrisen Ende des letzten Jahrzehntes zu einer bedeutenden Industrienation entwickelt, und zwar zunehmend unabhängiger vom westlichen Demokratieverständnis. Hierzu konnte die Reisegruppe auch einige unvorhergesehene Erfahrungen sammeln.

Prof. Dr. Koubek mit Dr. Feiguine von der  St. Petersburger Partneruniversität

Die Bilanz am Ende der Reise: Russland hat sich auf Grund seines stabilen und hohen Wirtschaftswachstums der letzten Jahre nach verschiedenen Transformationskrisen Ende des letzten Jahrzehntes zu einer bedeutenden Industrienation entwickelt, und zwar zunehmend unabhängiger vom westlichen Demokratieverständnis. Hierzu konnte die Reisegruppe auch einige unvorhergesehene Erfahrungen sammeln.

Die wirtschaftlichen Zusammenhänge werden vor allem durch die Veröffentlichung eines Buches zum Thema „Russland  -  Unternehmensstrategien im globalen Wettbewerb“  dargestellt, das gemeinsam von Prof. Koubek und einem Kollegen der St. Petersburger Partnerhochschule 2008 herausgegeben wird. Die Vertiefung und Systematisierung der Eindrücke werden darüber hinaus  in Doktor-, Diplom-, Master-, Bachelor- und Hausarbeiten verarbeitet.

Einen Exkursionsbericht mit dem Titel "Eindrücke ohne Gepäckkontrolle" von Dipl.-Kfm. Jan P. Otto (aus: Berg. Blätter 17.2007) vom 25.08.2007 können Sie hier herunterladen.

 

Stilisierte Ansicht von Joseph Schumpeter
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