CHE ExcellenceRanking 2009: Gütesiegel für Volkswirtschaftslehre

Die Bergische Universität Wuppertal gehört zur "Excellence Group" des CHE ExcellenceRankings 2009 und damit zu europaweit knapp 100 Hochschulen, die für Masterstudierende und Promovierende in den Fächern Volkswirtschaftslehre, Psychologie und Politikwissenschaft herausragend forschungsstarke Fachbereiche und internationale Orientierung aufweisen. In der Volkswirtschaftslehre gehört sie zu europaweit 51 Hochschulen (u. a. Amsterdam, Bologna, Cambridge, Oxford, Paris, Prag, Stockholm, Wien und Zürich), die für Masterstudierende und Promovierende in diesem Fach herausragen. Hier ist die Uni Wuppertal gemäß dem Centrum für Hochschulentwicklung „besonders forschungsstark und international orientiert“.

Im gesamten ExcellenceRanking 2009 (Volkswirtschaftslehre, Psychologie und Politikwissenschaft) des Centrums für Hochschul-Entwicklung  sind in der Excellence-Gruppe die Universitäten Heidelberg, Frankfurt, Leipzig, Lüneburg, Mannheim, Marburg, Potsdam, Trier, Würzburg, die FU Berlin, die TU Darmstadt, Bielefeld und die Bergische Universität Wuppertal mit einem Fach vertreten. Die beiden letzten Universitäten mit dem Fach Volkswirtschaftslehre.

Vor Journalisten sagte Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch: „Das ist großartig! Über das erfolgreiche Abschneiden im Excellence Ranking 2009 freuen wir uns sehr!“ Das Gütesiegel sei vorläufiger Höhepunkt einer Erfolgsgeschichte des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Bergischen Universität. Dass deren Bekanntheitsgrad jetzt zunehme, sei eine große Ermutigung. Prof. Koch war vor Übernahme des Rektoramtes Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft. Sein Nachfolger als Dekan, Prof. Dr. Michael Fallgatter: „Das CHE-Gütesiegel ist für uns eine große Ehre, aber mehr noch die starke Verpflichtung, in Forschung und Lehre erfolgsorientiert weiter zu arbeiten!“ Prof. Dr. Kerstin Schneider wies auf die Integration von Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre hin und zitierte Studenten mit den Worten, die Wuppertaler Ökonomie werde als „Geheimtipp“ gehandelt, woraus jetzt etwas Offizielles geworden sei. Prof. Dr. Paul J.J. Welfens hob hervor, das Gütesiegel sei Ergebnis einer funktionierenden Teamleistung im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, der jetzt unter etablierten Universitäten die Nase vorn habe. Gerade auch die regionale Wirtschaft werde von den Top-Absolventen profitieren.

Die Bergische Universität mit ihrer in der Schumpeter School of Business and Economics angesiedelten Volkswirtschaftslehre zeichnet sich – so das CHE in der Erläuterung seines Gütesiegels – vor allem durch die hohe Zahl an Zitationen und die große Lehrendenmobilität aus. Fünf Kriterien waren für die Auswahl von Bedeutung: Besondere Leistungen bei den Forschungsindikatoren wie die Anzahl der Publikation bzw. Zitationen und die internationale Orientierung, die anhand der Erasmus-Master sowie der Studierenden- und der Lehrendenmobilität erfasst wurde.

Derzeit sind im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of Business and Economics – 2.600 Studierende eingeschrieben, darunter über 50 Master-Studierende, die ihren Bachelor-Abschluss an anderen Hochschulen gemacht haben und jetzt an der Bergischen Universität weiterstudieren.

Ziel des ExcellenceRankings ist, Entscheidungshilfe für Studierende und den wissenschaftlichen Nachwuchs bei der Suche nach Master- und Ph.D.-Angeboten zu liefern. Neben quantitativen Größen enthält das ExcellenceRanking deshalb zahlreiche Informationen zu Master- und Promotionsstudiengängen. Darüber hinaus finden sich Fakten zu Forschungsgruppen und -schwerpunkten am Fachbereich sowie zur Größe der Fakultäten, den Aufnahmebedingungen und Unterkunftsmöglichkeiten. Auch die Studierenden haben ihre Studienbedingungen beurteilt und stellen ihre Einschätzungen für neue Studieninteressierte bereit.

Das gemeinnützige CHE Centrum für Hochschulentwicklung GmbH, Gütersloh, wurde 1994 auf Initiative des kürzlich verstorbenen Bertelsmann-Chefs Reinhard Mohn und Prof. Hans-Uwe Erichsen, damals Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, gegründet und versteht sich als „Reformwerkstatt für das deutsche und europäische Hochschulwesen“. Gesellschafter sind die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz. Das Budget beträgt ca. 3 Mio. Euro p.a. und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.

Die Ergebnisse des ExcellenceRanking 2009 wurden am Donnerstag, 29. Oktober 2009, in der Wochenzeitung DIE ZEIT veröffentlicht sowie im Internet bereitgestellt.

 

> Website des Rankings

 

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