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Eröffnung des Bergischen Kompetenzzentrums für Gesundheitsmanagement und Public Health

Die Bedeutung des Gesundheitsmarkts mit mehr als vier Millionen Arbeitsplätzen wächst stetig, die Berufsaussichten von praxisorientierten Gesundheitsökonomen sind ausgezeichnet. Seit dem Wintersemester 2010 besuchen mehr als 50 Studenten an der Bergischen Universität Wuppertal den neu eingerichteten Studiengang „Gesundheitsökonomie und -management“ des Bergischen Kompetenzzentrums für Gesundheitsmanagement und Public Health (BKG). Dieser bringt Forschung, Lehre und Praxis – in Form von Kooperationspartnern aus der Wirtschaft – an einen Tisch und schließt damit eine Marktlücke im Gesundheitswesen. Bei der Eröffnungsfeier im Hörsaalzentrum auf dem Campus Freudenberg wurde die Bedeutung des Studiengangs für die regionale Wirtschaft und das Profil der Bergischen Universität betont.

Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch würdigte in seiner Begrüßungsrede die Mitarbeiter des BKG, denen es zusammen mit den Gründungsmitgliedern aus der Wirtschaft in kürzester Zeit gelungen sei, einen innovativen Studiengang auf den Weg zu bringen. Dr.h.c. Josef Beutelmann, Vorsitzender der Vorstände der Barmenia Versicherungen, und Angelika Claßen, Ministerialrätin im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung und des Landes NRW, betonten die Bedeutung des Gesundheitswesens mit seinen rund vier Millionen Beschäftigten als wichtigen Wirtschaftsfaktor. Oberbürgermeister Peter Jung stellte die Relevanz des BKG-Instituts und des neuen Studiengangs für die Bergische Region in den Mittelpunkt seines Grußwortes.

Prof. Dr. Rainer Wieland und Prof. Dr. Kerstin Schneider, Mit-Initiatoren und Vorstandsmitglieder des BKG, stellten in ihrem Vortrag die Ziele und Visionen des Kompetenzzentrums vor. „Das BKG stärkt bereits vorhandene Kompetenzfelder der regionalen Gesundheitswirtschaft, verbessert die Gesundheitsversorgung und schärft das Profil der Universität Wuppertal durch Forschung im Bereich der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitsmanagements. Auf diese Weise haben wir das BKG auch für Studenten zu einem Magneten gemacht“, erläuterte Prof. Wieland. Die Nachfrage für die 54 Studienplätze war groß: Über 470 Studieninteressierte hatten sich beworben. Neben Forschung und Lehre sorgt das Bergische Gesundheitsnetzwerk für Praxisnähe in der Ausbildung der Studierenden.

Prof. Dr. Hendrik Jürges, Inhaber der neuen Barmenia Stiftungsprofessur, skizzierte in seinem Vortrag die praktischen und politischen Dimensionen der Gesundheitsökonomik, während Prof. Dr. Walter Krämer, bekannter Fachmann für Wirtschafts- und Sozialstatistik, mit seinem Gastvortrag „Wer soll leben? Rationierung – die Zukunft der modernen Medizin?“ für angeregte Diskussionen und Gesprächsstoff sorgte.

Das BKG beruht auf drei Säulen: Das Netzwerk der Bergischen Gesundheitswirtschaft, das BKG-Institut und Studiengänge zu Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement. Gründungsmitglieder bzw. Sponsoren des BKG sind die Akademie für Gesundheitsberufe, Wuppertal, die Barmenia Versicherungen, die Barmer Ersatzkasse, das Bethesda Krankenhaus, Wuppertal, die GHD GesundHeits GmbH Deutschland, das Helios Klinikum Wuppertal GmbH, die Kliniken St. Antonius, das Klinikum Solingen, Radprax, Wuppertal, das Sana Klinikum Remscheid GmbH und die Stiftung Krankenhaus St. Josef, Wuppertal. Auch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW unterstützt das neue Institut der Bergischen Universität.

Bei der feierlichen Eröffnung des Bergischen Kompetenzzentrums auf dem Campus Freudenberg (v.l.n.r.): die BKG-Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Jürgen Freiwald und Prof. Dr. Kerstin Schneider, Prof. Dr. Michael Fallgatter, Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft - Schumpeter School of Business and Economics, BKG-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Rainer Wieland, Prof. Dr. Hendrik Jürges, Barmenia Stiftungsprofessur, Barmenia Vorstandschef Dr. h.c. Josef Beutelmann, Ministerialrätin Angelika Claßen, Oberbürgermeister Peter Jung und Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch.

Weitere Informationen: www.gesundheit.uni-wuppertal.de