Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Stilisierte Ansicht von Joseph Schumpeter

Aktuelles

  • International QCA Summer Workshop 2018
    28. bis 30. Mai 2018 an der Schumpeter School[mehr]
  • Vortrag der Bergischen Juristengesellschaft
    Am Donnerstag, den 08. März 2018[mehr]
  • Proseminare im Sommersemester 2018
    Informationen und Anmeldung[mehr]
  • Klausurteilnehmerlisten für das WS 17/18 veröffentlicht
    Klausurphase startet an der Schumpeter School[mehr]
  • Einladung zum zweiten Wuppertal R-Treffen
    am 20.02.2018 im Senatssal[mehr]
Februar 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  01 02 03 04
05 06 07 08 09 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19
20
21 23 24 25
26 27 28  
Dienstag, 20. Februar 2018

Zielsetzung

Der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft hat ihrem Namen um den Zusatz „Schumpeter School of Business and Economics“ erweitert. Dies greift unsere Erfolge der vergangenen Jahre auf und führt sie konsequent weiter. So wurde die Bergische Universität Wuppertal mehrfach als beste deutsche Universität im Bereich Entrepreneurship und Unternehmensgründung ausgezeichnet. Die Ausrichtung auf die Themen Innovation und unternehmerische Dynamik werden künftig noch stärker unser Alleinstellungsmerkmal in Forschung und Lehre sein.

Die Wahl Joseph A. Schumpeters als Namenspatron ist ein thematisches Bekenntnis. Wie kein anderer Wissenschaftler betonte er die Rolle des innovativen Unternehmers, der „schöpferische Zerstörung“ im Sinne eines Aufbrechens von Gleichgewichtszuständen betreibt. „Zerstört“ werden veraltete Strukturen und durch neue, durch unternehmerisches Handeln entstandene Alternativen ersetzt. Es ist nicht verwunderlich, dass in Zeiten raschen Strukturwandels und der zunehmenden Bedeutung von Innovationen für Unternehmen und Volkswirtschaften, die Arbeiten Schumpeters einen erheblichen Einfluss auf die moderne internationale betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Forschung haben.

Die Schumpeter School knüpft unmittelbar an das wissenschaftliche Werk Schumpeters an und versteht dieses als programmatische Herausforderung. Unsere interdisziplinäre und an aktuelle Entwicklungen angepasste thematische Breite setzt ein modernes schumpeterianisches Verständnis in Forschung, Lehre und Praxis um. So verbleiben wir nicht bei der Akzentuierung unterschiedlicher Innovationsformen – diese reichen von Produkt- und Prozessinnovationen, über die Erschließung neuer Beschaffungs- und Absatzmärkte bis hin zu marktstrukturellen Veränderungen – und damit den typischen Kernfragen der Theorie wirtschaftlicher Entwicklungen. Vielmehr fokussieren wir auch jene finanzwissenschaftlichen, rechtswissenschaftlichen, humankapitaltheoretischen oder bildungsökonomischen Fragen, die erst in ihrem komplexen Zusammenspiel wirtschaftliche Dynamik erklären können. Die wirtschaftswissenschaftlichen Kernbereiche bilden selbstverständlich auch weiterhin das Fundament der Fakultät.

Entsprechend betont die Namensgebung der Schumpeter School sowohl den Bereich Business als auch Economics. Die Einheit von Betriebs- und Volkswirtschaftslehre rückt wieder in Forschung und Lehre in den Mittelpunkt und bietet zahlreiche Anschlüsse an benachbarte Disziplinen. Ganz ähnlich ist auch das Werk Schumpeters durch ein Höchstmaß an Interdisziplinarität geprägt; er machte auch nicht Halt vor einer Anwendung seiner innovationsökonomischen Überlegungen auf soziologische oder politikwissenschaftliche Fragestellungen. Dieser explizit interdisziplinäre Ansatz setzt eine langjährige Wuppertaler Tradition fort. Eine Tradition, in der alle Kernbereiche der Betriebs- bzw. Volkswirtschaftslehre sowie die angrenzenden Wissenschaften eingebunden sind und die Themen Innovation und unternehmerische Dynamik als verbindende Klammer wirken.

Neben dem inhaltlichen Fokus verpflichtet der Name Schumpeter School of Business and Economics ihre Mitglieder zu einer qualitativ hochwertigen und international konkurrenzfähigen Forschung. In gleicher Weise gilt dieser Qualitätsanspruch für die Lehre. Der Name dokumentiert somit unser auf exzellente Forschung und Lehre ausgerichtetes Selbstverständnis.