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Stilisierte Ansicht von Joseph Schumpeter

Aktuelles

  • Schumpeter School Preis 2013
    Preisträger: Prof. Harhoff [mehr]
  • 12. Dez. 2012: Tag der Vereinten Nationen
    Das Fach Politikwissenschaft veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem UN Regional Information Centre... [mehr]
  • Anmeldebeginn zu Klausuren
    Ab dem 10.12.2012 kann die Teilnahme an Klausuren im WS 2012/2013 angemeldet werden (s.... [mehr]
  • Schumpeter School<br>Alumni: Seminar
    "Erfolgsgeheimnisse der Bewerbung" [mehr]
  • Schumpeter School Alumni:<br>Infoabend Junior-Vorstand
    Der Junior-Vorstand des Schumpeter School Alumni e.V. sucht Verstärkung! Voraussetzungen für eine... [mehr]
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März 2019
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Zielsetzung

Der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft hat ihrem Namen um den Zusatz „Schumpeter School of Business and Economics“ erweitert. Dies greift unsere Erfolge der vergangenen Jahre auf und führt sie konsequent weiter. So wurde die Bergische Universität Wuppertal mehrfach als beste deutsche Universität im Bereich Entrepreneurship und Unternehmensgründung ausgezeichnet. Die Ausrichtung auf die Themen Innovation und unternehmerische Dynamik werden künftig noch stärker unser Alleinstellungsmerkmal in Forschung und Lehre sein.

Die Wahl Joseph A. Schumpeters als Namenspatron ist ein thematisches Bekenntnis. Wie kein anderer Wissenschaftler betonte er die Rolle des innovativen Unternehmers, der „schöpferische Zerstörung“ im Sinne eines Aufbrechens von Gleichgewichtszuständen betreibt. „Zerstört“ werden veraltete Strukturen und durch neue, durch unternehmerisches Handeln entstandene Alternativen ersetzt. Es ist nicht verwunderlich, dass in Zeiten raschen Strukturwandels und der zunehmenden Bedeutung von Innovationen für Unternehmen und Volkswirtschaften, die Arbeiten Schumpeters einen erheblichen Einfluss auf die moderne internationale betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Forschung haben.

Die Schumpeter School knüpft unmittelbar an das wissenschaftliche Werk Schumpeters an und versteht dieses als programmatische Herausforderung. Unsere interdisziplinäre und an aktuelle Entwicklungen angepasste thematische Breite setzt ein modernes schumpeterianisches Verständnis in Forschung, Lehre und Praxis um. So verbleiben wir nicht bei der Akzentuierung unterschiedlicher Innovationsformen – diese reichen von Produkt- und Prozessinnovationen, über die Erschließung neuer Beschaffungs- und Absatzmärkte bis hin zu marktstrukturellen Veränderungen – und damit den typischen Kernfragen der Theorie wirtschaftlicher Entwicklungen. Vielmehr fokussieren wir auch jene finanzwissenschaftlichen, rechtswissenschaftlichen, humankapitaltheoretischen oder bildungsökonomischen Fragen, die erst in ihrem komplexen Zusammenspiel wirtschaftliche Dynamik erklären können. Die wirtschaftswissenschaftlichen Kernbereiche bilden selbstverständlich auch weiterhin das Fundament der Fakultät.

Entsprechend betont die Namensgebung der Schumpeter School sowohl den Bereich Business als auch Economics. Die Einheit von Betriebs- und Volkswirtschaftslehre rückt wieder in Forschung und Lehre in den Mittelpunkt und bietet zahlreiche Anschlüsse an benachbarte Disziplinen. Ganz ähnlich ist auch das Werk Schumpeters durch ein Höchstmaß an Interdisziplinarität geprägt; er machte auch nicht Halt vor einer Anwendung seiner innovationsökonomischen Überlegungen auf soziologische oder politikwissenschaftliche Fragestellungen. Dieser explizit interdisziplinäre Ansatz setzt eine langjährige Wuppertaler Tradition fort. Eine Tradition, in der alle Kernbereiche der Betriebs- bzw. Volkswirtschaftslehre sowie die angrenzenden Wissenschaften eingebunden sind und die Themen Innovation und unternehmerische Dynamik als verbindende Klammer wirken.

Neben dem inhaltlichen Fokus verpflichtet der Name Schumpeter School of Business and Economics ihre Mitglieder zu einer qualitativ hochwertigen und international konkurrenzfähigen Forschung. In gleicher Weise gilt dieser Qualitätsanspruch für die Lehre. Der Name dokumentiert somit unser auf exzellente Forschung und Lehre ausgerichtetes Selbstverständnis.