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Formale und inhaltliche Gleichwertigkeitsprüfung

Für die Anrechnung ausländischer Prüfungsleistungen ist es unerlässlich, dass diese gleichwertig zu Wuppertaler Prüfungsleistungen anerkannt werden. Die Gleichwertigkeitsprüfung besteht aus zwei Teilen: 1. einer formalen und 2. einer inhaltlichen Prüfung, die in genau dieser Reihenfolge erfolgt. Ihr Antrag auf Prüfung der Anrechenbarkeit gilt erst als genehmigt, wenn beide Teile der Gleichwertigkeitsprüfung erfolgreich durchgeführt wurden und dies durch die Unterschriften der Verantwortlichen dokumentiert ist. Fachmodule  und Studies Abroad Module unterscheiden sich bei der formalen und inhaltlichen Gleichwertigkeitsprüfung.

Formale Gleichwertigkeitsprüfung

Im ersten Schritt führt das Zentrum für Auslandskontakte in Abstimmung mit dem Fachprüfungsausschuss anhand der eingereichten Unterlagen die formale Gleichwertigkeitsprüfung durch. Hierbei prüfen wir den Arbeitsaufwand, die Prüfungsform und das Anspruchsniveau Bachelor/Master des jeweiligen Kurses. Besonders für Studierende im Master ist es wichtig darauf zu achten, dass die Kurse, die im Ausland belegt werden, Masterkurse (bzw. graduate Level) und keine Bachelorkurse sind, da Sie sich diese nicht auf ihr Studium in Wuppertal anrechnen lassen können, auch wenn der Kurs inhaltlich theoretisch passen würde. Studierende im Bachelor können im Ausland auch Masterkurse belegen und diese für ein Bachelormodul in Wuppertal anrechnen lassen.

Der Fachprüfungsausschuss geht in der Regel davon aus, dass wesentliche formale Unterschiede bestehen, wenn der Workload eines Wuppertaler Moduls um etwa 70% unterschritten ist. Daher gelten für die formale Prüfung von Fachmodulen folgende Vorgaben: 

Ein Wuppertaler Bachelor-Fachmodul mit 9 ECTS muss mit Auslandskursen ersetzt werden, die mindestens 6 ECTS ergeben.

Ein Wuppertaler Master-Fachmodul mit 10 ECTS muss mit Auslandskursen ersetzt werden, die mindestens 7 ECTS ergeben.

Es kann vorkommen, dass der von Ihnen gewählte Auslandskurs zwar die Mindestanzahl an ECTS erreicht, aber nach Einschätzung des Fachdozenten Kerninhalte des Wuppertaler Moduls fehlen. In diesem Fall müssten Sie diesen Kurs ggf. auf dem Antrag durch einen weiteren Kurs, der die fehlenden Inhalte abdeckt, ergänzen. Der Fachdozent wird hierzu auf dem Antrag eine entsprechende Bemerkung eintragen.

Möchten Sie Studies Abroad Module durch Auslandskurse ersetzen, müssen die Auslandskurse mindestens der vollen Leistungspunkteanzahl des Wuppertaler Studies Abroad Moduls entsprechen. Ein Bachelor Studies Abroad Modul mit 9 ECTS muss mit Auslandskursen ersetzt werden, die mindestens 9 ECTS ergeben. Ein Master Studies Abroad Modul mit 10 ECTS muss mit Auslandskursen gematcht werden, die mindestens 10 ECTS entsprechen.

Die Anzahl der Leistungspunkte, die bei der Anrechnung in Ihr Wuselkonto übertragen wird, entspricht immer der Anzahl der Leistungspunkte des jeweiligen Wuppertaler Moduls. Haben Sie zum Beispiel für ein Wuppertaler Master-Fachmodul, Auslandskurse im Umfang der Mindestcreditanzahl von 7 ECTS belegt, werden die Leistungspunkte auf 10 aufgerundet. Haben Sie für die Ersetzung eines Master Studies Abroad Auslandskurse im Gesamtumfang von 12 ECTS belegt, werden diese auf 10 ECTS angeglichen.

Das "Aufstocken" fehlender Leistungspunkte durch das Einreichen von Ersatzleistungen ist weder bei Fachmodulen noch bei Studies Abroad Modulen möglich. 

Ebenso ist die Verwendung von überschüssigen Leistungspunkten von Auslandskursen und das "Splitten" dieser Leistungspunkte bei der Ersetzung von unterschiedlichen Wuppertaler Modulen, um fehlende Leistungspunkte "aufzustocken", nicht möglich. Ein Auslandskurs kann immer nur einmal verwendet werden.

 

Inhaltliche Gleichwertigkeitsprüfung

Nach positiv entschiedener formaler Gleichwertigkeitsprüfung leitet das Zentrum für Auslandskontakte die Unterlagen für die Durchführung der inhaltlichen Gleichwertigkeitsprüfung bei Fachmodulen an den jeweiligen Fachdozenten, bei Studies Abroad Modulen an den Fachprüfungsausschuss, weiter. 

Bei Fachmodulen prüft der jeweilige Fachdozent, ob der Auslandskurs inhaltlich mindestens 70% mit dem Wuppertaler Modul übereinstimmt und keine wesentlichen Kernthemen verpasst werden. Es liegt in der Verantwortung der Studierenden verpasste Inhalte im Selbststudium über Skripte nachzuarbeiten.

Sie können in separaten Anträgen verschieden Kurskombinationen für die Abdeckung eines Wuppertaler Moduls prüfen lassen. Der Fachdozent trägt auf dem Antrag unter Bemerkungen ein, welche Kombination das Wuppertal Modul am besten abdeckt.

Im Unterschied zu den Fachmodulen, können Studies Abroad Module nur im Rahmen eines Auslandssemesters belegt bzw. ersetzt werden. Die inhaltliche Prüfung besteht darin, anhand der Kursbeschreibung den wirtschaftswissenschaftlichen Bezug sowie die Passung zu dem jeweiligen Bereich (BWL, VWL, etc.) nachzuweisen.

Kombinieren Sie mehrere Auslandskurse für die Abdeckung eines Studies Abroad Moduls, sollten diese Kurse idealerweise thematisch zusammenpassen. Beispielsweise kombinieren Sie Kurse zum Thema Finanzen für die Abdeckung von Studies Abroad Management I und Kurse zum Thema Marketing und HR für die Abdeckung von Studies Abroad Management II.

 

Weiteres zum Antrag auf Prüfung der Anrechenbarkeit

Es wird empfohlen auch Alternativkurse auf Gleichwertigkeit prüfen zu lassen, für den Fall von Kursausfällen und Überschneidungen. Sie können auch während des Auslandssemester noch neue Anträge auf Prüfung der Anrechenbarkeit stellen. Ihre endgültige Kurswahl sollte zwei bis drei Wochen nach Beginn des Auslandssemesters stehen und die Kurse genehmigt sein.

Die Originale der Anträge auf Prüfung der Anrechenbarkeit verbleiben in Ihrer Akte im Zentrum für Auslandskontakte. Sie erhalten eine Kopie für Ihre Unterlagen.

Die Anträge auf Prüfung der Anrechenbarkeit sind nicht zu verwechseln mit dem Learning Agreement. Sie sind die Grundlage, auf dem das Learning Agreement erstellt wird. Näheres erfahren Sie unter Learning Agreement.