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Dienstag, 04. Dezember 2018

Die Bergische Universität Wuppertal bleibt die deutsche Hochschule mit besten Voraussetzungen für künftige junge Unternehmer! Im fünften Vergleichstest nach 2001, 2003, 2005 und 2007 konnte Wuppertal erneut Spitzenplatz Nr. 2 erzielen und landete damit 2009 zum fünften Mal hintereinander auf „Medaillen-Rängen“. Damit ist das Gründungsranking eine der größten Erfolgsstorys in der erst 37jährigen Geschichte der Bergischen Uni. Die Ergebnisse der neuesten Studie "Vom Studenten zum Unternehmer – Welche Universität bietet die besten Chancen?" gab heute auf einer Pressekonferenz an der Universität Potsdam der Studienleiter, Prof. Dr. Jürgen Schmude vom Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Ludwig-Maximilians-Universität München bekannt.

Nach drei (!) ersten und einem dritten Platz war es dieses Mal nach Potsdam der zweite Platz für die Wuppertaler Universität. Fünfmal hintereinander unter den ersten Drei, das hat allerdings im Rahmen des spektakulären Rankings zur unternehmerfreundlichen Ausbildung von Studierenden bislang keine andere Universität in Deutschland geschafft. Der bundesweit angelegte Vergleichstest 2009 bewertet 59 deutsche Universitäten (2007 waren es 65). Gutachter Prof. Schmude: "Das Ranking ist Verbraucherinformation. Es wendet sich an Studierende und an Unternehmen zur Rekrutierung von Hochschul-Absolventen."

Die Universität Potsdam ist mit 285 Punkten diesmal Erstplatzierte. Mit nur 12 Punkten Abstand folgt bereits die Bergische Universität (273 Punkte) vor den Technischen Universitäten Dresden (262 Punkte) und München (257 Punkte). Studienleiter Prof. Schmude hob heute vor der Presse in Potsdam hervor, die Unterschiede zwischen den Universitäten hätten seit der letzten Studie 2007 weiter abgenommen. Die größten Unterschiede bestünden nach wie vor in den Bausteinen „Entrepreneurship Education“, einer traditionellen Stärke Wuppertals, und „Ausgründungsaktivität“. Besondere Stärke bescheinigt die Studie der Bergischen Universität auf den Themenfeldern „Außercurriculare Qualifizierung und Betreuung“ und „Mobilisierung“.

Unter den ersten 20 Universitäten sind diesmal fünf aus NRW (2007 drei), neben Wuppertal die RWTH Aachen auf Platz 6 (2007 Platz 14), die Universität Duisburg-Essen unmittelbar dahinter auf Platz 7 (2007 Platz 8), die Universität Siegen auf Platz 15 und die Technische Universität Dortmund auf Platz 19. So freute sich Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Braukmann vor allem darüber, wie nachhaltig der Erfolg der von ihnen gemeinsam seit 1999 aufgebauten und ständig weiterentwickelten Strukturen in Gründungslehre und Gründungsforschung sowie im Bereich Förderung beruflicher Selbständigkeit sei.

Prof. Braukmann: „Der Wuppertaler Spitzenplatz ist Ergebnis langjähriger Anstrengungen der Bergischen Universität, ihre Studentinnen und Studenten auf künftige Selbständigkeit vorzubereiten.“ Durch das Millionenprojekt EXIST (Existenzgründungen aus Hochschulen) des Bundesforschungsministerium hatte die Uni Wuppertal mit ihrem auf die Region ausgerichteten Existenzgründungs-Programm bizeps (Bergisch-Märkische Initiative zur Förderung von Existenzgründungen) bereits 1999 gezielt zwei einschlägige Professuren eingerichtet: Prof. Dr. Lambert T. Koch vertritt seither das Fach Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung, Prof. Dr. Ulrich Braukmann das Fach Gründungs- und Wirtschaftspädagogik. Beide sind am erneuten Erfolg maßgeblich beteiligt, ebenso Prof. Dr. Christine Volkmann, die seit Prof. Kochs Wechsel ins Rektoramt dessen Lehr- und Forschungsgebiet im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft leitet.

Prof. Volkmann nahm heute in Potsdam im Beisein der Brandenburgischen Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch, des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium, Ernst Burgbacher, und des Vizepräsidenten für Studium und Lehre der Universität Potsdam, Dr. Thomas Grünewald, sowie Studienleiter Prof. Schmude stellvertretend für ihre Wuppertaler Kollegen die Auszeichnung entgegen. Durch die mit dem Namen „Schumpeter“ in der Schumpeter School of Business and Economics zum Ausdruck kommende Profilbildung des Fachbereichs seien die Themen Gründung, Unternehmertum, Mittelstand, Innovation und wirtschaftliche Entwicklung auf Dauer im besonderen wissenschaftlichen Fokus, sagte sie. Auch dies sei ein relevanter Erfolgsfaktor, ergänzte Dekan Prof. Dr. Michael J. Fallgatter: „Entscheidend für das gute Abschneiden ist dabei vor allem auch das fachbereichsübergreifende Zusammenwirken!“

Das Schwerpunktthema „Gründung und Innovation“ wurde an der Uni Wuppertal schon früh institutionell verankert. Das von Prof. Koch und Prof. Braukmann gegründete und geleitete Institut für Gründungs- und Innovationsforschung IGIF (Institute for Entrepreneurship and Innovation Research) ist eine interdisziplinäre Einrichtung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft und gewährleistet "Entrepreneurship Education" für die gesamte Universität. Allein seit dem letzten Ranking vor zwei Jahren wurden rund eine Million Euro Drittmittel in den Gründungsbereich eingeworben.

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